Schwangerschaft und Impfungen


Impflücken im Vorfeld schließen
Schwangerschaft und Impfungen

Wer Nachwuchs plant, sollte vorher seinen Impfstatus überprüfen und mögliche Lücken schließen. So sind Mutter und Kind bestmöglich vor Infektionen geschützt. Darauf weist der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) hin.

Schutz für Mutter und Kind

„Für Schwangere ist der Schutz vor Masern, Windpocken, Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten wichtig. Zudem wird allen Frauen im gebärfähigen Alter auch die Röteln-Impfung empfohlen, da diese Erkrankung in der Schwangerschaft besonders problematisch für das Ungeborene sein kann“, erklärt Dr. Christian Albring, Präsident des BVF.

Impfungen verhindern, dass sich die Mutter mit schweren Infektionskrankheiten ansteckt und schützen das Kind vor unnötigen Risiken. Denn infiziert sich eine schwangere Frau, besteht die Gefahr, dass sich die Viren über die Plazenta auf das Ungeborene übertragen. Dies kann die Entwicklung des Säuglings schädigen, im schlimmsten Fall kommt es zu einer Fehl-, Tot- oder Frühgeburt. In gewissem Umfang profitiert das Kind nach der Geburt vom Impfschutz der Mutter. Durch das Stillen gibt die Mutter Antikörper, die sie durch frühere Erkrankungen oder Impfungen erworben hat, an den Säugling weiter. Bis zu 6 Monate nach der Geburt erhält das Kind so den sogenannten Nestschutz.

Impfungen vor Schwangerschaft einplanen

Im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft bergen Impfungen gewisse Risiken. Deshalb gibt es schon vor einer geplanten Schwangerschaft einiges zu beachten. Mit Totimpfstoffen, zum Beispiel gegen Keuchhusten, können sich Frauen mit Kinderwunsch ohne zeitliche Einschränkungen impfen lassen. Dagegen sollten Impfungen mit Lebendimpfstoffen, beispielsweise gegen Masern, Mumps und Röteln, mindestens 3 Monate vor einer geplanten Schwangerschaft erfolgen. So sind sie für das Ungeborene unbedenklich.

Während der Schwangerschaft sollte man Impfungen grundsätzlich vermeiden und nur in Ausnahmefällen verabreichen. „Schwangere zu impfen kann nötig sein, wenn die Frauen beispielsweise Erregerkontakt mit Hepatitis A, Pneumokokken oder Polio hatten“, erläutert Dr. Albring. In einem solchen Fall wiegt man die Entscheidung sorgfältig ab und es kommen nur Totimpfstoffe in Frage.

Die einzige Impfung, die Experten während der Schwangerschaft empfehlen, ist die Grippeimpfung im Winter. Denn der Impfstoff ist für Mutter und Kind unbedenklich, eine Ansteckung mit Influenza-Viren dagegen kann beide gefährden.

Lieferservice

🚗 Unser Lieferservice für Darmstadt Keine Zeit vorbeizukommen? Wir bringen Ihre Medikamente kostenlos nach Hause – von Montag bis Freitag ab 17 Uhr, samstags ab 13 Uhr.
Auch wenn etwas mal nicht vorrätig ist, liefern wir es zuverlässig nach.
Stern Apotheke Darmstadt – nah, persönlich, verlässlich.
 

Impfen in der Stern Apotheke




 

Online-Magazin 



 

Anmeldung

News

Krafttraining mit wenig Zeit
Krafttraining mit wenig Zeit

Kurzes Training, viel Effekt

Krafttraining ist nicht nur was für junge Menschen - auch im höheren Lebensalter ist das Training gut für die Gesundheit. Doch was tun, wenn die Zeit knapp ist?    mehr

Zähneknirschen bei Kindern
Zähneknirschen bei Kindern

Meist harmlos, manchmal ein Warnsignal

Viele Eltern erschrecken, wenn ihr Kind nachts mit den Zähnen knirscht. Die gute Nachricht: Häufig ist Bruxismus im Kindesalter vorübergehend und muss nicht behandelt werden. Wichtig ist, mögliche Auslöser zu erkennen. Und die haben meist nichts mit den Zähnen zu tun.   mehr

Schlaf schützt das Gehirn
Schlaf schützt das Gehirn

Lernen und Gedächtnis verbessern

Wer regelmäßig gut schläft, tut mehr für seine Gesundheit als viele denken. Erholsamer Schlaf stärkt das Gedächtnis, verbessert das Lernen und könnte sogar das Risiko für Alzheimer senken.   mehr

Sicher plantschen im Garten-Pool
Kleines Mädchen steht am Rand eines Gartenpools und patscht aufs Wasser.  Kleinkinder sollten in der Nähe vor Gartenpools immer beausichtigt werden.

Damit kein Unglück passiert

Planschbecken und Framepools sprießen jetzt im Sommer wie Pilze aus dem Boden. Klar, was gibt es für Kinder Schöneres, als im eigenen Garten im Wasser zu plantschen? Damit kein Unglück passiert, sollten Eltern jedoch einige Sicherheitsaspekte beachten.   mehr

Arzneimittelnebenwirkungen melden
Arzneimittelnebenwirkungen melden

Jeder darf mitmachen!

Die Arzneimittelbehörden und Pharmaindustrie arbeiten ständig daran, Medikamente sicherer zu machen. Doch dafür brauchen sie die Hilfe von Anwender*innen, die Nebenwirkungen melden.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Heilpflanzen A-Z

Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

Mehr erfahren
Stern-Apotheke
Inhaber Dr. Christian Ude
Telefon 06151/7 91 47
Fax 06151/71 14 53
E-Mail info@stern-apotheke-darmstadt.de