Gepflegt abtauchen


Winterliches Badevergnügen
Gepflegt abtauchen

Klirrende Kälte oder nasskaltes Schmuddelwetter – gerade im Winter sehnen sich viele danach, in warmes Badewasser abzutauchen und zu entspannen. Ein solches Wannenbad tut dem durchgefrorenen Körper und der Seele gut, vorausgesetzt, man übertreibt es nicht. Dr. Utta Petzold, Dermatologin bei der Barmer GEK, gibt Tipps für das richtige Badevergnügen.

Exotische Badezusätze

Von Milch und Honig über Lavendel, Pfirsich, Minze, Rose bis hin zu Olive oder Meeresalge – die Auswahl an Badezusätzen ist nahezu unüberschaubar. Neben unterschiedlichen Duftrichtungen können Badefreunde auch noch zwischen Schäumen, Ölen und Salzen wählen. Dank dieser großen Auswahl dürfen auch Menschen mit empfindlicher Haut ab und zu in die Wanne steigen. Viele Badezusätze enthalten pflegende Inhaltsstoffe wie Olivenöl oder Aloe Vera. Sie sorgen dafür, dass die Haut nach dem Baden weniger spannt oder schuppt. "Wer allerdings zu trockener Haut neigt, sollte statt zu seifenhaltigen Schaumbädern lieber zu so genannten Syndets greifen. Die haben einen niedrigen pH-Wert und greifen die Haut nicht so stark an", empfiehlt Petzold.

Schutzfilm für die Haut

Eine andere Alternative sind Badeöle. Sie verwöhnen die Haut schon in der Wanne und sollten nach dem Baden nicht abgeduscht werden. Stattdessen die Haut nur vorsichtig abtupfen, um die Wirkung der Öle zu unterstützen. Auch Badesalze trocknen die Haut weniger aus als Schaumbäder. Je nach Zusammensetzung lindern sie sogar Hautreizungen.

Tipps für hautschonendes Baden

Unabhängig von der Art des Badezusatzes rät Petzold, fünf einfache Baderegeln zu beachten:

  • Kurze und kühlere Bäder bis 35 Grad beleben Körper und Geist.
  • Ab einer Wasser-Temperatur von 37 Grad wirkt Baden entspannend und sorgt für eine angenehme Bettschwere.
  • Bei Bluthochdruck und Kreislaufproblemen nicht wärmer als 36 Grad baden.
  • Die maximale Badezeit liegt bei 20 Minuten. Danach trocknet die Haut zu sehr aus.
  • Nach dem Baden sorgfältig eincremen. Cremes oder Lotionen mit Harnstoff helfen der Haut besonders gut, Feuchtigkeit zu speichern.

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Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

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