Herzschwäche durch Klappenfehler


Minimal-invasive Operation erfolgreich
Herzschwäche durch Klappenfehler

Seit einigen Jahren besteht die Möglichkeit, eine Verschlussschwäche der Mitralklappen durch ein künstliches Implantat zu behandeln. Mainzer Wissenschaftler belegten die Vorteile dieser Behandlung für die Betroffenen in einer Studie.

Weltweit größte Studie zu Implantation an defekter Herzklappe

Bei etwa 10 Prozent der Über-75-Jährigen schließt die Mitralklappe zwischen linkem Herzvorhof und linker Herzkammer nicht vollständig. Es kommt zur Mitralklappeninsuffizienz, der häufigsten Herzklappenerkrankung in Europa und den USA. Als Folge fließt das Blut beim Herzschlag in den Herzvorhof zurück. Zu wenig Blut erreicht den großen Körperkreislauf und die Betroffenen leiden unter körperlicher Leistungsschwäche mit Luftnot.

Da viele Patienten für eine offene Operation am Herzen zu alt waren, bestand bis vor wenigen Jahren keine Aussicht auf Heilung. Aus diesem Grund war der minimal-invasive Eingriff mit der Mitraclip®-Implantation mit großen Erwartungen verbunden. Hierbei führt der Chirurg die Klappenhilfe über einen Katheter von der Leiste aus ein und dichtet die Herzklappe damit ab. Eine Eröffnung des Brustraums und der Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine sind nicht mehr notwendig.

Forscher vom Zentrum für Kardiologie der Universität Mainz untersuchten nun an über 13.500 Patienten im Alter zwischen 70 und 89 Jahren den Behandlungserfolg dieses minimal-invasiven Eingriffs an der Mitralklappe.

Geringe Komplikations- und Sterblichkeitsrate

Die Forscher betrachteten die Häufigkeit von Herzschwäche, Bluttransfusionen, Schlaganfällen, Lungenembolien und Herzbeutelergüssen nach Mitraclip®-Implantation während des Klinikaufenthalts und stellten eine sehr niedrige Sterblichkeitsrate fest. Erstautor Ralph Stephan von Bardeleben resümiert: „Die kathetergestützte Therapie der Herzklappen hat sich damit in nur zehn Jahren von einer Nischenbehandlung inoperabler Patienten zu einer relevanten und sicheren Therapieoption entwickelt, das unterstreicht unsere neue Studie […].“

Quelle: Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Lieferservice

🚗 Unser Lieferservice für Darmstadt Keine Zeit vorbeizukommen? Wir bringen Ihre Medikamente kostenlos nach Hause – von Montag bis Freitag ab 17 Uhr, samstags ab 13 Uhr.
Auch wenn etwas mal nicht vorrätig ist, liefern wir es zuverlässig nach.
Stern Apotheke Darmstadt – nah, persönlich, verlässlich.
 

Impfen in der Stern Apotheke




 

Online-Magazin 



 

Anmeldung

News

Schwangerschaft: Besser weniger sitzen
Schwangerschaft: Besser weniger sitzen

Reduziert Risiken

Bewegung in der Schwangerschaft ist gesund – da sind sich Fachleute einig. Doch wie viel Anstrengung ist nötig, damit sich die Bewegung positiv auf die Schwangerschaft auswirkt?   mehr

Was helfen Laser & Co gegen Nagelpilz?
Was helfen Laser & Co gegen Nagelpilz?

Laser, Kaltplasma oder Teebaumöl

Nagelpilz ist hartnäckig und die Behandlung mit antibiotischem Nagellack dauert oft lange. Deshalb greifen Betroffene häufig zu Alternativen. Doch was können Laser & Co. sowie die vielen gegen Nagelpilz angepriesenen Hausmittel?   mehr

Kortisonspray schadet dem Baby nicht
Kortisonspray schadet dem Baby nicht

Asthma während Schwangerschaft

Schwangere mit Asthma scheuen sich oft davor, ihr Kortisonspray zu benutzen. Sie haben Angst, dass das dem Ungeboren schadet. Doch offenbar nutzt das Spray nicht nur der Mutter, sondern auch dem Kind.   mehr

Tipps gegen Reisedurchfall
Tipps gegen Reisedurchfall

Ungetrübte Urlaubsfreuden

Reisedurchfall kann den Urlaub richtig vermiesen. Zum Glück gibt es Möglichkeiten, ihm vorzubeugen. Und hat es einen trotzdem erwischt, kann man sich oft selbst helfen.   mehr

Auch E-Bike fahren macht fit
Auch E-Bike fahren macht fit

Von wegen gemütlich

E-Biken ist nur was für schlappe Faulenzer*innen? Von wegen: Das Radeln mit Elektromotor fordert Herz und Muskeln fast ebenso stark wie normales Radfahren.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Heilpflanzen A-Z

Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

Mehr erfahren
Stern-Apotheke
Inhaber Dr. Christian Ude
Telefon 06151/7 91 47
Fax 06151/71 14 53
E-Mail info@stern-apotheke-darmstadt.de